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Neue Saison, neue Zecken

Das Jahr 2018 war in Bezug auf Zecken eine Sensation: Eine rekordverdächtige Zeckendichte, 154 FSME-Infektionen, fünf Todesfälle. Die Vetmeduni Wien prognostiziert für heuer eine eher durchschnittliche Saison. (Medical Tribune 13/19)

Erstmals wurde 2018 eine adulte Zecke der Art Hyalomma marginatum, die das Krim-Kongo-Fieber-Virus übertragen kann, in Österreich nachgewiesen.

Das Vorjahr war zeckenmäßig rekordverdächtig: Eine höhere Zeckendichte als 2018 wurde in Österreich noch nie gemessen. Entsprechend hoch fiel die FSME-Virusaktivität aus. 154 Infektionen wurden gemeldet, fünf Patienten verstarben. „Fünf Patienten an FSME zu verlieren ist eine Schande“, ärgert sich Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer, Infektiologe an der MedUni Wien, „das wäre verhinderbar“.1 „Die Daten zeigen, dass (…) bei uns nach wie vor ein hohes Expositionsrisiko besteht, und die einzige Möglichkeit, sich vor einer FMSE-Virusinfektion zu schützen, gegen die es keine spezifische Therape gibt, liegt in der Impfprävention“, steht in einem Jahresrückblick des Instituts für Virologie der MedUni Wien.2

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