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Im Notfall mehrgleisig fahren

Bei Diabetikern sind vor allem drei Störungen gefürchtet: Hypoglykämie, Ketoazidose und hyperglykämische Entgleisung. Nur eine rasche Diagnostik und konsequente Therapie kann bei diesen Komplikationen das Leben des Patienten retten. (Medical Tribune 11/18) 

Hypoglykämie

Der häufigste diabetische Notfall und gleichzeitig das Haupthindernis für eine gute Stoffwechseleinstellung ist die therapieinduzierte Hypoglykämie. Es lassen sich zwei Schweregrade unterscheiden: eine leichte, selbstbehandelbare Unterzuckerung und eine schwere, die fremder Hilfe bedarf, schreibt das Autorenteam um Dr. HannesKalscheuervom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Die Experten des Konsensuspapiers der Endocrine Society und der American Diabetes Association hingegen unterteilen in asymptomatische und symptomatische sowie schwere Hypoglykämien. Erste Zeichen sind neben der hormonellen Gegenregulation vegetative Symptome wie Herzrasen, innere Unruhe und Heißhunger. Sie treten aber meist erst bei BZ-Werten von etwa 55 mg/dl auf. Bei einem weiteren Absinken kommt es zu neuroglykopenischen Beschwerden (z.B. Konzentrationsstörung), bei sehr niedrigen Werten auch Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Tod.

Vegetative Warnsignale können gänzlich fehlen

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