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„Eine Ärztin schlägt Alarm“

LESERBRIEF - Ausufernde Bürokratie, antiquierte Honorierungsysteme, Nachwuchsmangel. Die Allgemeinmedizin hat viele Baustellen. Eine Ärztin legte der MT ihre Sicht der Dinge dar – die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. (Medical Tribune 08/18) 

Dr. Angelika Reitböck betreibt eine Praxis in Oberösterreich.
Dr. Angelika Reitböck betreibt eine Praxis in Oberösterreich.

Kaum ein wacher Zeitgenosse wird bestreiten, dass der Beruf des Allgemeinmediziners in der Kassenpraxis eine vom Aussterben bedrohte Spezies darstellt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Tatsächlich ist es bereits fünf Minuten nach zwölf, um die richtigen Maßnahmen zu setzen, damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung, besonders am Land, in den nächsten zehn Jahren nicht in untragbarer Weise ausgedünnt werden wird. Wenden wir uns als Erstes den extrinsischen Parametern zu. Hier muss die Politik genannt werden, die es seit Jahren auf ihre Fahnen geschrieben hat, mit „Gesundheitsreformen“ alles besser zu machen und die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf einem preiswerten und hohen Niveau zu sichern. Wir hören Slogans wie: „Wir müssen den niedergelassenen Bereich stärken!“ Ein Statement, das sich gut anhört.

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