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Die wunderbare Welt der Antibiotika

Die Geschichte der Antibiotika reicht Tausende Jahre zurück, die Revolution fand aber im 20. Jahrhundert statt. Ab den 1960er Jahren geriet die Entwicklung dann ins Stocken. Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer erklärt, warum sich in der antibakteriellen Forschung jetzt Hoffnung breitmacht. (Medical Tribune 26/18)

Dass die Frage, ob Forschung erfolgreich ist oder nicht, entscheidend von den Mitteln abhängt, die dafür aufgewendet werden, liegt auf der Hand.

Wenn man den Begriff „Antibiotikum“ etwas weiter fasst, kommt man zu dem überraschenden Schluss, dass diese Art der medizinischen Behandlung schon 5.000 Jahre alt ist. Damals hatte man in China die Heilkräfte verschimmelter Sojabohnen erkannt und diese erfolgreich eingesetzt. Schimmelpilze sind untrennbar mit der alten und neueren Geschichte der Antibiotika verbunden. So wurden verschimmelte Lebensmittel auch bereits 2.500 v. Chr. in Ägypten verwendet und 100 n. Chr. wurde im Talmud verschimmeltes Getreide in Dattelwein empfohlen. Ähnliche Rezepte fanden sich 800 n. Chr. im Lorscher Arzneibuch: „Man reibt Schimmel von trockenem Käse und etwas weicherem Schafdung von gleichen Teilen und gibt ein klein wenig Honig hinzu: es heilt innert 20 Tagen.“

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