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APL: Das Ziel ist die molekulare Remission

SERIE – Nach der Diagnose akute promyelozytäre Leukämie soll die Behandlung sofort beginnen. Das senkt das Risiko von Blutungskomplikationen. Und gerade die tragen stark zur hohen Mortalität in der Induktionsphase bei. Helfen können unterschiedliche Wirkstoffkombinationen. (Medical Tribune 50/17)

Ein Pleuraerguss weist auf ein Differenzierungssyndrom hin.
Ein Pleuraerguss weist auf ein Differenzierungssyndrom hin.

Sobald die Diagnose „akute promyelozytäre Leukämie“ (APL) feststeht, soll die Therapie ohne weitere Verzögerungen beginnen. Jede Verzögerung erhöht das Risiko von Blutungskomplikationen. Und die können schlimmstenfalls tödlich ausgehen. Zeigt der Patient schwere Gerinnungsstörungen in Kombination mit dem zytomorphologischen Bild einer APL, ist es leitliniengerecht, die All-Transretinsäure (ATRA) schon zu verabreichen, bevor der molekulargenetische Nachweis der Translokation vorliegt. Nicht nur hinsichtlich der stark ausgeprägten Blutungsneigung nimmt die APL eine Sonderstellung unter den Leukämien ein. Auch die Behandlung ist speziell: Die zytostatische Therapie wird fast immer mit anderen Wirkstoffen kombiniert. Als Standardtherapie gilt die Kombination einer Anthrazyklin- basierten Chemotherapie mit All-Transretinsäure (ATRA), einem Vitamin-A-Derivat. Mit dieser Kombination sind die Heilungschancen deutlich besser als mit alleiniger Chemotherapie.

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