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Wirtschaftsverlag zündet eine Rakete

MEDIZINTECHNIK - Forschungsprojekt wurde auf Kongress auserwählt und zum Unternehmen entwickelt. (Medical Tribune 49/17)

Zeit ist Geld (v.l.): Gerhard Hofer, Johannes Gutmann (Sonnentor), Brigitte Rumpold, Kristjan Plätzer und Petra Wiltschko (ifl consulting).
Zeit ist Geld (v.l.): Gerhard Hofer, Johannes Gutmann (Sonnentor), Brigitte Rumpold, Kristjan Plätzer und Petra Wiltschko (ifl consulting).

Normalerweise steht eine Preisverleihung am Ende eines schweißtreibenden Prozesses. Der Gewinner wird für seine geleistete Arbeit belohnt, feiert und geht nach Hause. Nicht so in diesem Fall: Auf den sogenannten „Econauten“, den Gewinner des „Vienna Start Up Moonshot 2017“, eines weltweit einzigartigen Wettbewerbes, wartete vor allem eines: eine Menge Arbeit. Und nicht nur auf ihn. Darum geht es: Im Zuge des vom Österreichischen Wirtschaftsverlag veranstalteten „Kongress der Weltmarktführer“ wurde heuer ein ganz besonderer Wettbewerb veranstaltet: Aus fast 200 Ideen aus 23 Ländern wurde eine einzige von einer Expertenjury auserwählt. Und das ist ein Projekt, das die Medizin revolutionieren kann und die Problematik multiresistenter Keime bei der Antibiotikabehandlung angeht. Die frischgebackenen „Econauten“, PD Dr. Kristjan Plätzer und Brigitte Rumpold, haben eine Lösung entwickelt, die Chemie und Physik vereint.

„Durch die Kombination von speziell optimiertem Licht und photoaktiven Substanzen zur photodynamischen Inaktivierung von pathogenen Mikroorganismen soll und kann die antibiotische Behandlung revolutioniert werden“, erklärt Plätzer, der seit 20 Jahren an der Uni Salzburg auf diesem Gebiet forscht. „In einem ersten Schritt konzentrieren wir uns auf die Wundbehandlung“, ergänzt Brigitte Rumpold, CEO von Repuls Lichtmedizintechnik. Rund 100 Profis aus verschiedenen Bereichen wie Steuer, Wirtschaftsrecht, Marketing und Strategiemanagement arbeiteten in der Folge der Jury-Entscheidung gemeinsam mit dem Siegerteam drei Tage lang im Rahmen des „Kongress der Weltmarktführer“ an dem Projekt, um daraus ein konkretes Geschäftsmodell zu entwickeln. Die zentrale Frage dahinter: Kann man aus einer Idee innerhalb von 72 Stunden ein Unternehmen machen, das alle Voraussetzungen mitbringt, um selbst einmal ein Weltmarktführer zu werden?

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