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ÖGPP 2017: Keine Antidepressiva ohne Monitoring

 Wie lange sollten Antidepressiva bei Erstmanifestation einer Depression eingenommen werden? Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten und wie lassen sich diese hintanhalten? Antworten auf wichtige Fragen der Psychiatrie für die Praxis. (Medical Tribune 30-34/2017)

Ein Flüssigkeitsdefizit kann schon beim Händedruck auffallen.
Ein Flüssigkeitsdefizit kann schon beim Händedruck auffallen.

Antidepressiva (AD) könnten – sorgsam einsetzt – eine enorme Wirkung haben, „aber sie sind keine harmlosen Medikamente“, weiß Prim. ­Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Aigner, Vorstand der Abteilung für Erwachsenenpsychiatrie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tulln, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Die Nebenwirkungen können vielfältig sein, u.a. QT-Zeit-Verlängerung, GI-Blutungen, Übelkeit, Erbrechen, um nur einige zu nennen. Weitere für Patienten relevante Nebenwirkungen wie sexuelle Dysfunktion sollte man unbedingt ansprechen, „sonst rät Dr. Google dazu, die Medikamente rasch abzusetzen“. Eine besonders bei älteren Patienten, Diuretika-Einnahme und längerer SSRI-Einnahme auftretende Nebenwirkung ist die Hyponatriämie (Delirgefahr!).

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