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Jeder dritte Arzt ist unzufrieden

Eine aktuelle Meinungserhebung unter Ärzten dokumentiert steigende Frustration mit den Rahmenbedingungen des Berufs. Das wird der Medical Tribune in Einzelgesprächen bestätigt. (Medical Tribune 22/2017)

Der Frustfaktor ist groß – vor allem die überbordende Bürokratie, aber auch die EDV sind für viele Kollegen ein Ärgernis.
Der Frustfaktor ist groß – vor allem die überbordende Bürokratie, aber auch die EDV sind für viele Kollegen ein Ärgernis.

„Unser Beruf ist einer der interessantesten, die ich mir vorstellen kann. Die Rahmenbedingungen werden aber immer schlechter.“ Mit diesen Worten präsentierte Dr. Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und niedergelassener Urologe, eine aktuelle Umfrage unter Kollegen. Deren Ergebnisse sind alarmierend.

Dramatische Verschlechterung

Innerhalb von fünf Jahren ist die Zufriedenheit der Ärzte dramatisch gesunken. Auf die Frage: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?“ antworten heute nur noch 26 Prozent mit „sehr zufrieden“, 2012 waren es noch 40 Prozent. Der Anteil der Ärztinnen und Ärzte, die gänzlich unzufrieden sind, ist unterdessen von zwei Prozent auf 15 Prozent angestiegen. Insgesamt, also inklusive der „eher Unzufriedenen“, ist sogar knapp ein Drittel der Ärzte in Österreich mit ihrem Beruf nicht glücklich.

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