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Dr. Stelzl: Eine Frage der Perspektive

Gerade habe ich mein Feedback über unsere Urlaubsunterkünfte auf der Buchungsplattform hinterlassen, über die ich damals gebucht hatte. Ich schrieb einen Text voll des Lobes und der Sehnsucht (jetzt könnte ich auf der Stelle die Koffer und den Besten aller Ehemänner ins Auto packen und losfahren. Nur was mach ich mit der Ordi und dem Katertier? Also nix mit weg.) Abgesehen vom freien Text gibt es da auch immer so vorformulierte Fragen zu beantworten. Welcher Natur die Reise denn gewesen wäre, z.B. Urlaub oder geschäftlich, und dann ist da auch noch die Frage, was man denn selbst sei.

Na ja, zu zweit ist man ein Paar, das geht noch relativ leicht. Und dann hat man die Auswahl: jüngeres Paar oder älteres Paar. Das war’s. Mehr gibt’s nicht. Und es ist ein Pflichtfeld. Ich glaube, der meinige und ich werden uns noch in den Neunzigern, sofern wir da noch die diversen Herbergen unsicher machen, als jüngeres Paar bezeichnen. Und außerdem, wer bestimmt, ob man jetzt jung oder alt ist? In der Medizin habe ich die unsichtbare Trennlinie bereits überschritten. Schön langsam falle ich in alle erdenklichen Vorsorgeprogramme, und auch bei den diversen „Red Flags“ ist zusätzlich zum Symptomkomplex gerne zu lesen: Alter über fünfundvierzig. Doch ansonsten ist es wohl eine Frage der Perspektive, bzw. liegt im Auge des Betrachters, oder?

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