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Der Körper rechnet einfach anders

Heuer im Sommer haben wir Urlaub in Frankreich gemacht. Im Land von Baguette, Croissants, Crêpes und den kleinen schokogefüllten Blätterteigdingern. Und obwohl wir uns von morgens bis abends die Schuhsohlen löchrig gelatscht haben, und trotz „himmelhoher Kathedralentürme aufi und wieder obi“ haben wir natürlich Gewicht zugenommen. Jedes einzelne Croissant ist vom Frühstücksteller direkt auf meinen Bauch und meine Hüften gesprungen und ringelt sich nun dort in der Subcutis. Crêpes und Baguettes haben sich gemütlich dazwischen gelegt.

G wie Gewichtskontrolle

Nicht dass mein Mann unverschont geblieben wäre vom französischen Frühstück. Nein, auch er kam mit einem Gürtelchen aus überflüssigem Speicherfett nach Hause, stieg auf die Waage, grunzte etwas Unverständliches und erklärte dann: „Na ja, wir haben halt einfach viel mehr leere Kalorien verdrückt als daheim im Alltag. Also ess ich jetzt wieder normal und dann pendelt sich das Gewicht auch wieder ein.“ Eine mathematisch einfache und klare Lösung. Man nehme soundsoviel hundert Kalorien zu viel und esse sie. Dadurch nimmt man soundsoviel an Gewicht zu. Dann reduziere man wieder um genau soundsoviel Kalorien. Danach ist das zusätzliche Gewicht wieder weg. Nur genau diese Art von Mathematik funktioniert mit meinem Körper nicht. Den ersten Teil der Gleichung beherrscht er bravourös. Nur der zweite Teil der Rechnung geht nicht auf. Ich war nie ein Genie in Mathe und meine Adipozyten offensichtlich auch nicht.

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