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Asthma bronchiale

Foto: DmitriyDanilchenko/iStockBei jedem Asthmatiker soll ein Allergietest durchgeführt werden. Die Basis der Therapie beruht auf einer Inflammationskontrolle. Eine regelmäßige Überprüfung der Therapiecompliance ist unbedingt erforderlich.

Asthma bronchiale ist eine heterogene Erkrankung mit variabler und zumeist reversibler Atemwegsobstruktion aufgrund einer chronischen Entzündungsreaktion der Bronchien. Geschätzte 5 Prozent der Erwachsenen und bis zu 10 Prozent der Kinder leiden darunter. Typisch sind Episoden von Husten und Giemen, eventuell mit Auswurf, zumeist auch nächtlichem Husten gefolgt von mitunter längeren beschwerdefreien Intervallen. Sowohl die allergische als auch die nicht-allergische Rhinitis hat signifikanten Einfluss auf den Verlauf von Asthma bronchiale. Die Prävalenz der Allergie liegt bei 20 bis 25 Prozent.

Diese multifaktorielle Erkrankung kann alle Lebensabschnitte von früher Kindheit bis ins hohe Lebensalter betreffen. Eine inhalative Allergie insbesondere auf perenniale Allergene wie die Katze oder die Hausstaubmilbe ist mit 70 Prozent der häufigste Auslöser von Asthma bronchiale. Aber auch physikalische Reize wie Kälte oder Anstrengung (exercise induced asthma), hormonelle Einflüsse (Hormonersatztherapie, perimenstruelles Asthma) virale Infekte sind klassische Auslöser. Die Asthmaphänotypen werden nach Typ der zellulären Inflammation (Th2 low & Th2 high), dem Vorliegen einer Allergie und dem Alter bei Beginn der Erkrankung eingeteilt.

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