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Therapie schwieriger Erreger

Im Rahmen eines Symposiums am diesjährigen Infektionskongress wurden sogenannte „Problemerreger“ – von Staphylokokken bis zu Listerien – aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. (CliniCum 5/18)

Was ein „schwieriger Erreger“ ist, hängt in einem gewissen Ausmaß von der klinischen Situation ab. Allerdings gibt es Erreger, die sich deutlich öfter „schwierig“ verhalten als andere und deshalb zum Thema eines Symposiums am 12. Österreichischen Infektionskongress wurden.

Staphylokokken und Enterokokken

„Staphylokokken und Enterokokken sind phylogenetisch relativ weit voneinander entfernt, und sie mögen einander auch nicht besonders“, erklärte OA Dr. Oskar Janata, Hygieneteam, Donauspital, Wien. „Enterokokken können Toxine produzieren, die Staphylokokken abtöten“, fuhr Janata fort. Beide Genera sind sehr groß. Staphylokokken werden zunächst aufgrund ihres wichtigsten Pathogenitätsmechanismus, der Koagulase, in Koagulase-positive und -negative eingeteilt, wobei der wichtigste Erreger der ersteren Gruppe der Staphylococcus aureus ist, während die Koagulase-negativen Staphylokokken (KNS) eine ganze Reihe von Spezies umfassen. Manche dieser KNS können durchaus eine höhere Virulenz zeigen, wie etwa S. lugdunensis, der unter anderem eine Endokarditis verursachen kann.

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