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Antipsychotika in der Allgemeinmedizin

Foto: andrei_r/GettyImages

Antipsychotika (AP) werden auch in der Allgemeinmedizin in den unterschiedlichsten Indikationen häufig verschrieben. Eine gezielte Indikationsstellung, selbst unter dem Aspekt der Arzneimittelsicherheit, ist auch in der Allgemeinmedizin conditio sine qua non. (CliniCum neuropsy 4/17) 

Die Erstbeschreibung einer antipsychotischen Wirksamkeit erfolgte 1952 für Chlorpromazin. 1960 wurde mit Haloperidol das erste Butyrophenon-Präparat eingeführt. Eine Wasserscheide stellte in den frühen 70er Jahren die Entwicklung von Clozapin dar, dem ersten antipsychotisch wirksamen Medikament mit vernachlässigbaren motorischen Nebenwirkungen. Dessen klinische Anwendung ist jedoch nach wie vor durch sein Agranulozytoserisiko kompromittiert. AP wurden primär zur Behandlung von Schizophrenien entwickelt, jedoch zunehmend auch in anderen Indikationen eingesetzt. Nach Clozapin wurde eine große Zahl von AP der neuen Generation, manchmal unscharf auch als „atypisch“ bezeichnet, auf den Markt gebracht. Deren Wirkung beruht allesamt auf einer Blockade von Dopamin- und Serotonin2A- Rezeptoren.

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