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Impfberatung: wen, wie und warum impfen?

Wie berate ich Patienten am besten über Kinderimpfungen? Wie läuft die Impfung eines Säuglings möglichst stressfrei ab? Wie überzeugt man Skeptiker? Diesen und anderen Fragen rund um die Impfberatung in der Praxis widmet sich dieser Teil der Serie zum Thema Impfen.

Der Klassiker „Jeder Arztkontakt sollte für eine Kontrolle des Impfstatus genutzt werden“ hat nach wie vor Geltung, und zwar nicht nur für Allgemeinmediziner und Kinderärzte, sondern etwa auch für Fachgruppen wie Gynäkologen, erklärt MR Dr. ­Rudolf Schmitzberger, Facharzt für Kinder- und ­Jugendheilkunde in Wien und Sprecher des Impf­referats der Österreichischen Ärztekammer. Sollten Patienten ihren Impfpass verloren haben, gibt es im Österreichischen Impfplan ein „ganz klares Prozedere“, wie hier je nach Altersgruppe und Impfung vorzugehen sei (s. Kasten Websites). Jedenfalls gilt: „Ist eine Impfung nicht dokumentiert, ist sie als nicht durchgeführt anzusehen. Nur in ganz seltenen Fällen kann glaubhaft gemacht werden, dass die Impfung ohne Dokumentation erfolgt ist.“

Zu den wichtigsten Empfehlungen für Erwachsene laut Impfplan zählen:

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