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Immunantwort nach der Transplantation

Die chronische Abstoßungsreaktion nach Transplan­tationen stellt heute die größte therapeutische Herausforderung dar. Individuelle Therapieeinstellungen mit Immunsuppressiva sind dabei nötig, da alle Substanzen potenziell erhebliche Nebenwirkungen aufweisen. (CliniCum 09/17)

Bei der Transplantation von Immunzellen (etwa bei Knochenmarktransplantationen) kann es zu einer GvHD, einer Graft-versus-Host-Disease, kommen.
Bei der Transplantation von Immunzellen (etwa bei Knochenmarktransplantationen) kann es zu einer GvHD, einer Graft-versus-Host-Disease, kommen.

Bei Transplantaten wird grundätzlich zwischen körpereigenen Transplantaten (Autotransplantat, Autograft), genetisch identischen Transplantaten (eineiige Zwillinge, Isograft), genetisch unterschiedlichen Transplantaten (Allotransplantat, Allograft) und Transplantation zwischen verschiedenen Spezies (Xenotransplantat, Xenograft) unterschieden. Das Gros der Transplantationen stellen Allografttransplantationen von lebenden oder verstorbenen Spendern dar. Bei diesen Transplantationen besteht immer das Risiko einer Abstoßungsreaktion. Bei der Transplantation von Immunzellen (z.B. Knochenmark) kann es zudem zu ­einer Transplantat-Wirt-Reaktion (Graft-versus-Host-Disease, GvHD) kommen. Hierbei reagieren die transplantierten Immunzellen auf den Empfänger, dieser wird sozusagen abgestoßen. Aus diesen Gründen wird vor jeder Transplantation ein Screening von Empfänger und potenziellen Spendern sowie nach der Transplantation eine Immunsuppression vorgenommen.

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