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ESC 2017: Daten am laufenden Band

In Barcelona beginnt am Samstag der ESC Congress 2017, der weltweit größte Kardiologenkongress. In fünf Tagen werden mehr als 32.000 Delegierte aus über 140 Ländern in rund 500 Sessions aktuelle Probleme der Kardiologie diskutieren.

Foto: janulla/iStock/Thinkstock

Der diesjährige Kongress steht unter dem Motto 40 Jahre perkutane Intervention (“40 years of PCI”). Dazu Professor Stephan Achenbach, der Vorsitzende des Programm-Komitees: „Die perkutane Koronarintervention hatte eine unglaubliche Wirkung auf alle Aspekte der kardiovaskulären Versorgung. Präsentationen von führenden interventionellen Kardiologen werden diese Entwicklungen beleuchten.“

Mehr noch als um die Vergangenheit wird es in Barcelona um die Zukunft gehen. Den aktuellen Stand der Forschung werden 40 „Late Breaking Science Presentations“ reflektieren, 21 Late Breaking Trials und 12 Late Breaking Registry Results werden in den Hot Line Sessions des Kongresses vorgestellt. Als Novum wird in diesem Jahr auch eine moderierte Late Breaking Science Poster Session stattfinden, in deren Rahmen weitere 14 Studien präsentiert werden und das Publikum Gelegenheit zur direkten Interaktion mit den Studienautoren hat. Die Präsentationen für den ESC 2017 wurden aus insgesamt 10.800 eingereichten Abstracts ausgewählt. Als neue Themengebiete kommen in diesem Jahr Herzchirurgie und „e-cardiology“ hinzu. Wobei unter e-cardiology aktuelle state-of-the-art Technologien zu verstehen sind. Dies inkludiert Techniken zum Monitoring bei Herzinsuffizienz ebenso wie mobile Devices zur Blutdruckkontrolle oder Computer-Modelling in der Elektrophysiologie.

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