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Neuer Antikörper für frühe RA-Diagnose

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STUDIE – Mit Anti-CarP wird ein neuer Biomarker in der Diagnostik der rheumatoiden Arthritis etabliert. Der Antikörper ist ein ungünstiger prognostischer Marker und erlaubt v.a. in der Früharthritis die Identifikation von Risikopatienten. (Medical Tribune 51-52/17) 

In der Frühphase einer rheumatoiden Arthritis (RA) ist die Erkrankung klinisch nicht von anderen Arthritiden zu unterscheiden. Gleichzeitig hat eine möglichst frühe Diagnose und Behandlung günstige Auswirkungen auf die langfristige Prognose. Biomarker sind in der Unterscheidung einer beginnenden RA beispielsweise von einer reaktiven Arthritis infolge einer Virusinfektion hilfreich. Standard sind gegenwärtig der Rheumafaktor sowie ACPA-Antikörper (Antikörper gegen das cyklische citrullinierte Peptid). Unter den verschiedenen Serumparametern galt in den letzten Jahren das Interesse vor allem den ACPA-Antikörpern, durch deren Bestimmung eine möglichst frühe und in Zukunft sogar präklinische Diagnose einer RA möglich werden sollte. Allerdings schließt das Fehlen von RF und ACPA eine frühe rheumatoide Arthritis nicht aus. Wichtige zusätzliche Informationen dürfte die Bestimmung von Antikörpern gegen das carbamylierte Protein (Anti-CarP) bringen. Diese haben sich nun in einer französischen Kohortenstudie als gute Prädiktoren für die Entwicklung einer rheumatoiden Arthritis erwiesen, betont Prim. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Erlacher, Leiter der 2. Medizinischen Abteilung mit Rheumatologie und Osteologie sowie Akutgeriatrie am Sozialmedizinischen Zentrum Süd – Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien.

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Von: Prim. Univ. Prof. Dr. Ludwig Erlacher