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Viel Potenzial für die Entwicklung individualisierter Therapien

Die systematische Identifizierung genetischer Varianten im gesamten Genom eröffnete neue Wege, die Pathophysiologie einzelner Erkrankungen zu erkennen. (CliniCum neuropsy 1/17)

Foto: kirstypargeter/iStock

Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis stellen äußerst schwerwiegende psychiatrische Störungen dar. Sie gehen oft einher mit dem Auftreten von Wahnerlebnissen, Halluzinationen, Störungen des Denkens und der Kommunikation als auch mit einem sozialen Rückzug. Das Haupterkrankungsalter liegt im frühen Erwachsenenalter, wobei Männer häufig früher als Frauen erkranken. Die Manifestationen können Wochen bis Monate dauern. Meist verläuft die Störung in Schüben, und es kommt häufig zu einer chronischen Residualsymptomatik mit bleibenden Einschränkungen. Mehr als 50 Prozent der Patienten zeigen einen ungünstigen Verlauf mit Rezidiven, Residualsymptomatik und Störungen der sozialen Integration.

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