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Update zur Therapie des Lungenkarzinoms

Foto: semnic/iStock/Thinkstock

Eine Reihe von Studien, die auf den großen onkologischen Kongressen 2016 vorgestellt wurden, präsentierte positive Ergebnisse zur Behandlung des NSCLC. Diese betreffen sowohl die Immuncheckpointals auch zielgerichtete Therapien. Eine Bewertung der Daten in der Zusammenschau von OA Dr. Maximilian Hochmair. (CliniCum pneumo 2/17)

Nach wie vor ist Lungenkrebs die am häufigsten zum Tod führende Krebserkrankung. Pro Jahr gibt es 4.100 Neuerkrankungen in Österreich, 3.600 Patienten versterben in der Folge. Ein Screening kann derzeit nicht empfohlen werden. Bei den meisten Patienten wird die Diagnose erst im Stadium IV gestellt. Hauptrisikofaktor ist nach wie vor das Rauchen – Rauchstopp stellt daher die wesentlichste Prävention dar. Die medikamentöse Therapie besteht aus den drei Grundsäulen zielgerichtete Therapie, Immuntherapie und Chemotherapie. Die Immuntherapie ist aufgrund der höheren und längeren Ansprechrate und des günstigeren Nebenwirkungsprofils zu favorisieren. 

Immuncheckpoint-Therapie

Die CheckMate-057-Studie (Update am ASCO-Kongress 2016) untersuchte bei Nicht-Plattenepithelhistologie den bereits zur Zweitlinientherapie zugelassenen Anti-PD-1-Antikörper Nivolumab gegenüber der Vergleichstherapie Docetaxel.1 Der primäre Endpunkt Verlängerung des Gesamtüberlebens (Overall  Survival, OS) erwies sich  bei PD-L1-negativen Patienten unter Nivolumab nicht unterschiedlich zur Vergleichstherapie, während die PD-L1-positiven Patienten unter Nivolumab deutlich länger überlebten als unter Chemotherapie.

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