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Update zu Checkpoint-Inhibitoren: Welche Entitäten sprechen an?

Foto: iStock/vitanovski

Über die Immuntherapie bei Melanomen und bei Lungenkarzinomen hat die krebs:hilfe! im letzten Jahr immer wieder sehr ausführlich berichtet. Darüber, wie es bei anderen Malignomen aussieht, nur sporadisch. Deshalb gibt es hier einen aktuellen Überblick, der eine Zusammenfassung dreier rezenter Veranstaltungen in Wien darstellt. (krebs:hilfe! 3/17)

Krebserkrankungen mit dem körpereigenen Immunsystem zu bekämpfen und vielleicht als chronische Erkrankung zu stabilisieren, ist seit Langem Konzept und Vision in der Onkologie. In den letzten Jahren sind wichtige Schritte zur Realisierung gelungen. Die rapide ansteigende Zahl an Publikationen und Kongressbeiträgen zeigen die Aktualität und Komplexität dieser Thematik. Basierend auf Expertenvorträgen dreier Veranstaltungen in Wien gibt die krebs:hilfe! einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand der Immuntherapie in verschiedenen Entitäten.

Wenn der Tumor entwischt

Anti-Tumor-Therapien lassen den Tumor verschwinden, allerdings kann dieser nach wenigen Monaten mit einem anderen Sensitivitätsprofil zurückkehren. Ein lernendes, adaptives Immunsystem kann sehr effizient und breit gefächert gegen einen Tumor vorgehen. Die Auseinandersetzung zwischen Immunsystem und Tumor erfolgt in mehreren Stadien: In der Surveillance- Phase gibt es noch relativ wenige Tumorzellen, die meist rasch als mutiert erkannt und beseitigt werden. Mit jeder Mutation steigt die Chance, dass das Immunsystem auf den Tumor reagiert. Allerdings sind die häufigsten Mutationen so gut wie nie immunogen; meist sind es Passenger Mutations, die die Aufmerksamkeit des Immunsystems erregen.

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