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Systemischer Lupus erythematodes: Intensive Forschung

Während in der Therapie der rheumatoiden Arthritis durch Einführung zunächst der synthetischen und später der biologischen DMARDs rasante Fortschritte erzielt wurden, verläuft die Entwicklung beim Lupus deutlich langsamer. Viele Medikamente werden off label oder auf Basis sehr spärlicher Daten eingesetzt. Lediglich ein Biologikum ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt zugelassen. (CliniCum 1-2/17)

Foto: wildpixel/iStock

Nach wie vor sind Malariamittel in der Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) erste Wahl. Über einen Beobachtungszeitraum von mehr als 15 Jahren bewirken sie eine signifikante Reduktion der Mortalität in der Größenordnung von 30 Prozent.1 Darüber hinaus haben Malariamittel, so Priv.-Doz. Dr. Georg Stummvoll von der Medizinischen Universität Wien, den Vorteil, dass sie – im Gegensatz zu vielen anderen eingesetzten Medikamenten – in der Indikation SLE zugelassen sind. Weiters können und sollen sie während einer Schwangerschaft weiterhin gegeben werden, was aus der Sicht junger Lupuspatientinnen mit Kinderwunsch ein entscheidender Vorzug ist.

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