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Richtiger D-Dimer-Einsatz spart Bildgebung

cartoon_altersgruppeKurzatmigkeit, Brustschmerz und Husten, die manchmal erst seit wenigen Stunden, bei anderen Patienten aber schon seit Wochen bestehen – bei welchem Verdacht auf Pulmonalembolie kann eine Bestimmung des D-Dimers Klarheit bringen und wer muss sofort ins CT? (Medical Tribune 5/2017)

Unbehandelt ende eine Pulmonalembolie in 20 Prozent der Fälle tödlich, betonte Prim. Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann, Krankenhaus der Elisabethinen Linz, im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP). Da sie zudem eine hohe Inzidenz hat, dürften insgesamt mehr Menschen daran versterben als an Verkehrsunfällen, HIV, Prostatakrebs und Brustkrebs zusammen, so Weltermann. Trotzdem muss nicht jeder Patient, bei dem der Verdacht auf Pulmonalembolie differenzialdiagnostisch im Raum steht, gleich ins CT geschoben werden.

Zuerst gilt es, mittels Wells-Score die sogenannte klinische Vortestwahrscheinlichkeit zu bestimmen – diese entscheidet über das weitere diagnostische Vorgehen. „Wenn der Wells-Score hoch ist, wenn der Patient eine Beinschwellung oder eine aktive Tumorerkrankung hat, dann ist es nicht zulässig, das D-Dimer zu bestimmen, dann muss man eine Computertomographie oder eine Ventilations-Perfusions-Szintigraphie machen“, erklärte Weltermann. Ist der Wells-Score allerdings niedrig und damit die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Lungenembolie gering, kann das D-Dimer zum Ausschluss verwendet werden – sofern die Zeitspanne, innerhalb derer es aussagekräftig ist (siehe unten), noch nicht abgelaufen ist.

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