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Prostatabeschwerden mildern

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Männer ab 50 leiden häufig unter erhöhtem Harndrang und Nykturie mit begleitenden Schmerzen. Pflanzliche Mittel helfen, haben aber keinen Einfluss auf die Größe der Prostata. (Pharmaceutical Tribune 9/2017)

1 Kundenwunsch

Ein Ehepaar, vermutlich zwischen 50 und 60, sieht sich in der Freiwahl interessiert um. Auf die Frage, ob sie denn Hilfe benötigen, übernimmt sofort die Frau das Gespräch: „Mein Mann muss nachts immer häufiger raus. Das stört nicht nur ihn, sondern auch mich. Jetzt habe ich gelesen, dass Kürbiskerne gut helfen sollen. Können Sie da etwas empfehlen?“

2 Hintergrundwissen

Treten erstmals Beschwerden wie häufiger Harndrang, Miktionsbeschwerden, Harnverlust, verzögerter Beginn der Harnentleerung oder unvollständige Entleerung der Blase auf, so ist eine klärende urologische Untersuchung als erste Maßnahme wichtig. Nur so kann eine Prostatitis, Zystitis oder ein Prostatakarzinom ausgeschlossen werden. Handelt es sich um eine benigne Prostatahyperplasie, kommt es durch die Größen- und Gewichtszunahme der Vorsteherdrüse zu einer mechanischen Verengung des Harnleiters. Als Auslöser wird ein altersbedingtes Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Sexualhormonen vermutet. Zur Blasenentleerung ist ein erhöhter Kraftaufwand notwendig, wodurch es zu einer Verdickung der Blasenmuskulatur kommen kann. Durch die Miktionsbeschwerden staut sich der Harn in der Blase an, die Folge ist eine Tröpfelinkontinenz, denn bereits kleine zusätzliche Harnmengen lassen die Blase überlaufen.

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Von: Mag. pharm. Angelika Kogard