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Mykosen legen zu und gehen mitunter ins Auge

cartoon_mykosenTintelnotia destructans und Candida auris: Das sind nur zwei Beispiele für neu entdeckte Pilze, von denen wir wahrscheinlich in den nächsten Jahren noch mehr hören werden, wie Univ.-Prof. Dr. Birgit Willinger am Österreichischen Infektionskongress in Saalfelden berichtete. (Medical Tribune 17/2017)

Nach dem DHS-System werden die humanpathogenen Pilze in drei Gruppen eingeteilt: Dermatophyten, die zu oberflächlichen Pilzinfektionen führen (Haut, Nägel, Haare, …) sowie Hefen (= Sprosspilze) und Schimmelpilze, die auch oder überwiegend innere Organe befallen. (DHS = Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze)

Kaum Candida-Resistenzen

Die aus infektiologischer Sicht wichtigste Gattung der Hefen ist Candida. Im österreichischen Resistenzbericht AURES lässt sich seit dem Jahr 2005 verfolgen, welche Candida-Arten für Candidämien verantwortlich sind. Hier zeigt sich seit Jahren ein recht gleichbleibendes Bild: An erster Stelle steht Candida albicans (Häufigkeit rund 60 %), gefolgt von C. gla­brata (um 20 %), C. parapsilosis und C. tropicalis. Die AURES-Daten zeigen auch, dass Resistenzen bei Candida hierzulande noch kein großes Problem sind: „In all den Jahren gab es bisher noch keine einzige Amphotericin B-Resistenz“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Birgit Willinger, Klinische Abteilung für Klinische Mikrobiologie am Klinischen Institut für Labormedizin, Medizinische Universität Wien.

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