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Metabolische Syndrom im Fokus

Foto: FamVeld/GettyImages

Auch dieses Jahr stieß der Kinder-Haut-Tag in Wien auf großes Interesse bei Dermatologen und Pädiatern. Themenschwerpunkte waren das metabolische Syndrom bei Kindern und Jugendlichen, neonatale Dermatosen und Genodermatosen sowie Exantheme und Ekzeme. Nachfolgend eine Selektion neuer Erkenntnisse. (CliniCum derma 4/17) 

Hautmanifestationen des metabolischen Syndroms

Ein Syndrom bezeichnet ein Muster verschiedener pathologischer Merkmale, welche typischerweise gemeinsam auftreten. Das metabolische Syndrom (MetS) ist nichts Neues – es ist seit rund 100 Jahren bekannt. Allerdings gibt es bis dato noch keine einheitliche Definition. Übereinstimmend wird es aber als ein Cluster von Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes mellitus Typ II angesehen. Diagnosekriterien sind eine arterielle Hypertonie, eine Insulinresistenz (mit/ohne Hyperglykämie), Fettstoffwechselstörungen (Triglyzeride, Apolipoprotein B, HDL-Cholesterin) sowie eine viszerale Adipositas. Auf einen Zusammenhang zwischen MetS und einer Reihe von Dermatosen wies Dr. Gregor Holzer, Dermatologische Abteilung, SMZ Ost, Donauspital, Wien, hin. So können beispielsweise Xanthelasmen/Xanthome, weiche Fibrome, Hirsutismus, Striae distensae und eine Acanthosis nigricans Erkennungszeichen für ein etwaiges MetS sein.

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Von: Mag. Dr. Barbara Hofer