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Frühjahrsmüdigkeit

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Jeder Zweite leidet unter Frühjahrsmüdigkeit. Mikronährstoffe und Pflanzenkraft helfen gegen das große Gähnen im Frühling. (Pharmaceutical Tribune 05/2017)

1 Kundenwunsch

„Ständig muss ich im Job erreichbar sein und auch zu Hause ist es nicht anders. Wissen Sie, ich bin immer für alle da“, klagt die nächste, ziemlich gestresst wirkende Kundin. Sie meint: „Ich möchte mich ja gar nicht beschweren, jetzt, wo es draußen so schön wird. Aber in den letzten Tagen war es besonders schlimm. Ich hatte noch öfter Kopfschmerzen als sonst und bin total schlapp.“

2 Hintergrundwissen

Die Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit sind nicht restlos geklärt, aber sehr wahrscheinlich spielt ein Ungleichgewicht zwischen dem Schlafhormon Melatonin und dem Glückshormon Serotonin eine tragende Rolle. Nach dem Winter ist der Melatoninspiegel hoch und muss erst langsam abgebaut werden, gleichzeitig wird die Serotoninproduktion durch Lichtreize angekurbelt. Bei Stress kommt es jedoch über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse zur Freisetzung von Noradrenalin, Cortisol Releasing Hormon, adrenocorticotropes Hormon und schließlich Cortisol. Dieses hat auf die Serotoninbildung eine hemmende Wirkung. Andererseits wirkt Serotonin als „Stressbremse“, indem es die Ausschüttung von Noradrenalin und Cortisol blockiert. Die Folge ist ein Teufelskreis, der die Stressreaktion anheizt, die Serotoninbildung vermindert und die Frühjahrsmüdigkeit länger aufrecht erhält als unter Bedingungen ohne Stress.

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