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Freie Flüssigkeit wieder eindämmen

Foto: Wikimedia/CC - AKA

HYPONATRIÄMIE – Der Salzmangel bringt akut vor allem das Gehirn in Gefahr, aber auch chronische Defizite können eine Reihe von Problemen verursachen. Die Symptome korrelieren dabei nicht direkt mit dem Laborbefund. (Medical Tribune 45/17) 

Bis zu 30 Prozent der stationären Patienten haben eine Hyponatriämie, definiert als Plasma-Natriumkonzentration < 135 mmol/l. In der Regel liegt kein Salzdefizit zugrunde, sondern ein relativer Überschuss an freier Flüssigkeit. Vor allem bei akuter Entwicklung (< 48 Stunden) dominieren neurologische Symptome. Dem osmotischen Gradienten folgend kommt es zu einem Einstrom von Wasser in die Hirnzellen und zum Ödem mit Adynamie, Konzentrationsstörungen, Erbrechen, Gangunsicherheit und Lethargie. Schlimmstenfalls droht eine Hirnstammeinklemmung, schreiben Prof. Dr. Heiner Mönig und Prof. Dr. Alexander Arlt von der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein/Campus Kiel. Neben dieser Problematik geht die Hyponatriämie mit einem erhöhten Risiko für Sturzereignisse und osteoporotische Frakturen einher. Bei Tumor- und Herzinfarktpatienten verschlechtert sie die Prognose, verlängert stationäre Aufenthalte und steigert die Mortalität.

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