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Die pharmazeutische Frage

Telefonjoker

Der Vater eines jungen ADHS-Patienten ist beunruhigt, da sein Sohn mehrmals Tabletten seines neu verordneten Arzneimittels, Concerta® retard, im Stuhl entdeckt hat. Gibt es dahingehend Informationen?

Antwort: Wenn Arzneimittel scheinbar unverändert im Stuhl sichtbar werden, handelt es sich häufig um besondere Retardtabletten, z.B. das unverdauliche Tablettengerüst von Matrixtabletten oder retardierte Kügelchen aus Kapseln. In diesen Fällen kann davon ausgegangen werden, dass der Wirkstoff entsprechend freigesetzt wurde. In den Fachinformationen finden sich meist Hinweise darauf. Bei Concerta® retard heißt es demnach: „Die Tablettenhülle wird vom Körper ausgeschieden; Patienten sollten nicht beunruhigt sein, wenn sie in ihrem Stuhl etwas Tablettenähnliches erkennen.“ Ähnliche Phänomene sind beispielsweise von Wellbutrin®, Diltiazem Retardtabletten, Doxazosin Retardtabletten und Depakine chrono retard® bekannt. Abgesehen von diesen Fällen können im Stuhl sichtbare Arzneimittel aber auch durch eine beschleunigte Magen-Darm-Passage (Laxanzien, Diarrhö) bedingt sein.

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