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Akute HI: Neue Diagnostik, alte Therapie

Foto: BilderBox.com

Die aktuelle ESC-Leitlinie bringt einen neuen Diagnose-Algorithmus für die akute Herzinsuffizienz (HI). Keine Neuerungen gibt es in dieser Indikation allerdings bei den Therapien, die seit Jahrzehnten praktisch unverändert geblieben sind. (Medical Tribune 8/2017)

Während in der Therapie der chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten durch neue Medikamente und Devices beträchtliche Erfolge erzielt werden konnte, ist die Evidenz zum Management der akuten Herzinsuffizienz nach wie vor sehr begrenzt. Im direkten Vergleich zum akuten Myokardinfarkt erscheint die akute Herzinsuffizienz zumindest nicht als die harmlosere Erkrankung. Die Mortalität im Krankenhaus liegt in beiden Fällen zwischen drei und vier Prozent, allerdings versterben in den drei Monaten nach der Entlassung zwei Prozent der Infarkt- und zehn Prozent der Herzinsuffizienz-Patienten.1

„Dennoch wird einer akuten Herzinsuffizienz tendenziell weniger Beachtung geschenkt als dem Herzinfarkt – auch nach der Spitalsentlassung“, sagt Priv.-Doz. Dr. Deddo Mörtl vom Landeskrankenhaus St. Pölten.  Das mag seinen Grund darin haben, dass Katheterinterventionen beim Myokardinfarkt indiziert sind, während sie bei der akuten Herzinsuffizienz keine Besserung versprechen.

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