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Opioide gegen den Schmerz

Foto: JordiRoy/iStockAuch bei nichttumorbedingten chronischen Schmerzen sind Opioid-Analgetika ein wichtiger Bestandteil einer multimodalen Therapie.

Opioid-Analgetika stellen einen wichtigen Bestandteil in der multimodalen Therapie von chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen dar. Sie wirken nicht nur stark schmerzhemmend, sondern teilweise auch angstmindernd, sedierend, beruhigend, hustenhemmend und verbessern die Stimmungslage. Der Einsatz von Opioid-Analgetika ist sicher und effizient, wenn damit fachgerecht und angemessen unter ­Berücksichtigung der individuellen Situation des Schmerz­patienten umgegangen wird. Im Folgenden werden Grundregeln der Opioidtherapie bei chronischen nichttumorbedingten Schmerzen erörtert.

Zu den Grundsätzen der Opioidtherapie (Wirkung, Nebenwirkungen etc.) sei auf den Fortbildungsartikel „Schmerztherapie in der Palliativmedizin“ im ärztemagazin 22/2015 verwiesen. Opioid-Analgetika können nur bei jenen chronischen Schmerzen effizient angewendet werden, die auf ihren Wirkmechanismus ansprechen. Nicht dazu zählen beispielsweise­ primäre Kopfschmerzen. Bei neuro­pathischen Schmerzen ist zudem der frühzeitige Einsatz von Antidepressiva bzw. Antikonvulsiva indiziert. Ein primär kurzfristiger Einsatz über vier bis zwölf Wochen ist für chronische Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie, Post-Zoster-Neuralgie, Arthrose, für chronischen Rückenschmerz, chronischen Phantomschmerz sowie für chronischen Schmerz nach Rückenmarksverletzung in der Regel unproblematisch. Die Multimodalität der Therapie sieht eine Kombination von Opioid-Anal­getika mit Nicht-Opioid-Analgetika, physikalischer Medizin, Physiotherapie, ­Psychotherapie oder Lebensstilmodi­fikationen vor.

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