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Kalium aus dem Gleichgewicht

MEDIKATIONSMANAGEMENT – TEIL 6

Diverse Arzneimittel sind in der Lage, den Kaliumhaushalt des Körpers zu stören. Die klinische Relevanz hängt maßgeblich von Komedikation und Begleiterkrankungen ab.

Als wichtigstes intrazelluläres Kation hat Kalium eine zentrale Bedeutung bei der Aufrechterhaltung des Ruhemembranpotenzials der Zelle. Ein ausgeglichener Kaliumhaushalt ist daher essenziell für die physiologische Erregbarkeit von Nerven- und Muskelzellen sowie für die Reizbildung, Reizweiterleitung und Kontraktion des Herzmuskels.  In der Blutdruckregulation und im Säure-Basen-Haushalt spielt Kalium eine bedeutende Rolle, genauso sind diverse enzymatische Reaktionen, die Glykogenspeicherung in der Muskulatur und der Insulinstoffwechsel kaliumabhängig.

Störungen des Kaliumhaushalts können prinzipiell durch die Beeinflussung der Kaliumaufnahme, -ausscheidung oder aber durch Veränderungen des Gleichgewichts zwischen intra- und extrazellulärer Konzen­tration des Mineralstoffs entstehen.  In der Entwicklung klinisch bedeutsamer Hypo- oder Hyperkaliämien spielen Arzneimittel eine große Rolle, häufig in Kombination mit anderen patienteneigenen Risikofaktoren.

Hypokaliämie (<3,5 mmol/l Serum)

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