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Herzensangelegenheiten vor der OP abklären

FOTOS: KEMALBAS / ISTOCKSollte bei einem Herzpatienten vor einer Operation noch eine Koronarangiographie oder ein Herzecho durchgeführt werden? Die Guidelines der europäischen Kardiologen und Anästhesisten geben Auskunft darüber, bei wemwelche Untersuchung präoperativ sinnvoll ist.

Wenn sich Herzpatienten einer Operation unterziehen müssen, sollten im Vorfeld sieben grundsätzliche Fragen geklärt werden:
 

  • Wie kann das Risiko prä- und perioperativ am besten eingeschätzt werden?
  • Was ist die optimale präoperative medikamentöse Therapie?
  • Welche Implikation haben Komorbiditäten wie Diabetes, Niereninsuffizienz oder Lungenerkrankungen?
  • Hat der Patient einen Stent?
  • Hat er eine blutverdünnende Therapie?
  • Ist eine präoperative koronare Revaskularisation indiziert?
  • Wie können Patienten mit Herzinsuffizienz, Klappenfehlern oder Arrhythmien am besten vorbereitet werden?

Die meisten dieser Fragen werden in den Leitlinien der ESC/ESA(*) zum Management kardiovaskulärer Erkrankungen bei nicht-kardialen chirurgischen Eingriffen beantwortet. Univ.-Prof. Dr. Guy Friedrich, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Innsbruck, fasste beim 18. Kardiologie-Kongress in der Tiroler Landeshauptstadt die wichtigsten Empfehlungen zusammen.

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