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Gerinnungshemmung mit Cumarinen

MEDIKATIONSMANAGEMENT – TEIL 4

Vitamin-K-Antagonisten bleiben auch nach der Entwicklung der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAKs) ein etabliertes Therapieprinzip. Ihr Interaktionspotenzial ist jedoch beträchtlich – auch in der Selbstmedikation.

Zur Aktivierung der plasmatischen Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X in der Leber sind Vitamin-K-abhängige Carboxylierungsreaktionen nötig. Cumarine (engl.: Coumarines) hemmen irreversibel die in diesem Prozess zur Regeneration von Vitamin K benötigten Enzyme (Vitamin-K-Epoxidreduktase, Vitamin-K-Chinonreduktase) und führen damit zur Bildung imperfekter Gerinnungsfaktoren.

Anwendung von Cumarinen

Zur Akuttherapie sind Cumarine ungeeignet, da die therapeutische Wirkung erst nach etwa zwei bis drei Tagen einsetzt. Die volle Wirkung wird nach etwa fünf Tagen erreicht. Aus diesem Grund kann die Cumaringabe anfänglich überlappend mit Heparin begonnen werden, diese Vorgangsweise minimiert zusätzlich die am Anfang einer Cumarintherapie gehäuft auftretenden Hautnekrosen („Cuma­rinnekrosen“).

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