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Das Dual-Biomarker-Prinzip

Foto: scibak/iStock

Die Verbesserung der Tumordiagnostik durch die Kombination von Nuklearmedizin und Liquid Biopsy ist das Ziel des neuen Ludwig-Boltzmann-Instituts für Angewandte Diagnostik am Wiener AKH. (CliniCum 10/16) 

Er ist an der Entstehung und dem Fortschreiten vieler häufiger Krebserkrankungen beteiligt: Der EGF-Rezeptor ist ein Protein in Zellmembranen von Wirbeltieren, dessen Aufgabe die Regulierung von Zellwachstum und Zellteilung ist. In verschiedenen Tumorarten ist der EGF-Rezeptor mutiert bzw. hochreguliert, was dazu führt, dass die Tumorzellen unkontrolliert wachsen und sich vermehren. Neuartige Krebstherapien zielen darauf ab, den EGF-Rezeptor zu blockieren und somit das Tumorwachstum zu unterbinden.

Um den Rezeptor molekular zu untersuchen, wird derzeit direkt Tumormaterial in der Pathologie untersucht. „Es gibt bereits einige Therapien, die auf ein bestimmtes Molekül abzielen, aber es gibt noch keine Möglichkeit der Diagnose ohne Operation oder Biopsie“, sagt Prof. Dr. Markus Mitterhauser, Leiter des Ludwig- Boltzmann-Instituts (LBI) für Angewandte Diagnostik: „Die Diagnostik hinkt der Therapie nach.“ Diese Lücke zu schließen ist das Ziel des LBI für Angewandte Diagnostik, das im September gestartet ist. Durch die Kombination von In-vivo-Verfahren der Pathologie sowie Nuklearmedizin soll die Diagnostik – speziell beim Prostata- und beim Kolonkarzinom – erheblich verbessert werden.

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