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„Wir salzen uns praktisch selbst ein”

Foto: uwimages / Fotolia.com

KONGRESS – Eine Reduktion der Kochsalzzufuhr könnte zwar bei vielen Menschen den Blutdruck senken, in manchen Fällen aber auch das kardiovaskuläre Risiko erhöhen. Und Salz könnte auch für die Infektionsabwehr nützlich sein. 

Der Salzkonsum gehört zu den kontroversiellsten Themen der Ernährungswissenschaft. Die Fakten, die Univ.- Prof. Dr. Gert Mayer, Universitätsklinik für Innere Medizin IV, Medizinische Universität Innsbruck, auf der 15. Jahrestagung der Österreichischen Adipositas Gesellschaft präsentierte, zeigen, dass die pathophysiologischen Zusammenhänge zwischen Kochsalzkonsum und Blutdruck wesentlich komplexer sind, als es uns Epidemiologen oder Lobbyisten der Salz- und Lebensmittelindustrie oft weismachen wollen.

Nicht Na+, sondern Cl-?

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