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Neues Gehaltsschema für Kärntner Spitalsärzte

Die Kärntner Landesregierung beschloss am 7. April ein neues Gehaltsschema für die Spitalsärzte.

LH Dr. Peter Kaiser: Das geplante Erhöhungsvolumen von 13,5 Millionen Euro wurde auf Heller und Pfennig eingehalten.

LH Dr. Peter Kaiser: Das geplante Erhöhungsvolumen
von 13,5 Millionen Euro wurde auf Heller und Pfennig eingehalten.

Die Kärntner Landesregierung beschloss einstimmig eine Änderung des Kärntner Landesvertragsbedienstetengesetzes, konkret steckt hier das neue Gehaltschema der Spitalsärzte dahinter. Das geplante Erhöhungsvolumen von 13,5 Millionen Euro sei “auf Heller und Pfennig” eingehalten worden, erklärte Landeshauptmann Peter Kaiser im Pressefoyer.

Beim Gehaltsschema der Spitalsärzte werde man die aus dem steirischen Modell herausgerechneten 13,5 Mio. Euro genau eingehalten. Kaiser hob die Solidarität innerhalb der Ärzteschaft positiv hervor, so würden Primarärzte und der Mittelbau auf Teile der Sonderklassegebühren zugunsten junger Kolleginnen und Kollegen verzichten. Laut dem Landeshauptmann gibt es nunmehr auch Anpassungen bei den Gehältern der rund 80 Hebammen im Land, diese werden künftig höher eingestuft.

Die Einstiegsgehälter belaufen sich nunmehr auf 3.000 Euro, mit Zulage und Überstunden bei einer 48-Stunden-Woche verdient ein Einsteiger knapp 5.000 Euro brutto. Fachärzte bekommen am Anfang ein Grundgehalt von gut 4.800 Euro, mit Zulagen und Überstunden bei 48 Wochenstunden auf knapp 7.600 Euro. Die Ärzte hatten ihre Zustimmung zum neuen Gehaltsschema bei Betriebsversammlungen in der vergangenen Woche gegeben. Am 30. April soll die Novelle im Landtag fixiert werden und rückwirkend ab Jahresbeginn gelten.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, APA