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Spitalsärzte an TILAK-Häusern: Mehrheit für Landesangebot

Heute stimmten 81,2 Prozent der bei der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH TILAK beschäftigten Mediziner für das “Gehalts- und Maßnahmenpaket” des Landes Tirol, welches für das laufende Jahr gilt.

Befragungsergebnis Verhandlungspaket 2015

Die Ärztekammer für Tirol gab in einer Aussendung bekannt, dass sich bei der von der Kammer initiierten Befragung die TILAK-Ärzte mehrheitlich für das Landesangebot ausgesprochen haben.

Die Übergangslösung beinhaltet eine ab 1. Jänner 2015 rückwirkende Gehaltserhöhung für all jene Spitalsärzte, die sich bereitserklären, nicht in das ebenfalls seit Jahresbeginn geltende, neue Entlohnungsschema zu wechseln. Die Ärzte verpflichten sich im Gegenzug zu einer flexibleren Diensteinteilung.

Der Gehaltskonflikt an der Medizinischen Universität, den Bezirkskrankenhäusern und dem Krankenhaus Zams schwelt allerdings nach wie vor. Die dort beschäftigten Ärzte werden unter Verweis auf eine ausstehende Lösung im Landeskrankenhaus nach wie vor vertröstet.

In einer Aussendung zeigten sich Landeshauptmann Günther Platter und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg am Freitag nach der Annahme der vom Land vorgeschlagenen Übergangslösung durch die Tilak-Ärzte erfreut. Nun würden die Verhandlungen für ein Gehaltsschema neu beginnen, verprachen die beiden ÖVP-Politiker.

In den nächsten Tagen sollen weitere Gespräche mit den Bezirkskrankenhäusern und dem Ordenskrankenhaus in Zams folgen. Tilg habe zu einer Gesprächsrunde mit Gemeinverbandspräsident Ernst Schöpf, den Obleuten der Bezirkskrankenhäusern und der Generaloberin des Ordenshauses in Zams geladen.

Quelle: APA