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Gehaltsdebatte um AKH-Ärzte nach wie vor ohne Resultat

Die Debatte um die Umsetzung des Ärztearbeitszeitgesetzes am AKH Wien verlief auch heute, Dienstag, ergebnisoffen. Der Wiener Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres und der AKH-Ärztebetriebsrat Martin Andreas orten einer APA-Meldung zufolge allerdings “Bewegung”. Man werde diese Woche noch weitere Gespräche führen und womöglich zu einem Ergebnis gelangen, war von den Diskutanten zu vernehmen.

AKH-Protestkundgebung, Foto: Ärztekammer für Wien/Stefan Seelig

Einziger Fixpunkt: Gibt es eine Anhebung der Gehälter, wird diese rückwirkend ab 1. Jänner gelten.

 

In den vergangenen Verhandlungsrunden hatten sich Ärztevertreter, Gewerkschaft, MedUni Wien-Rektorat, Wissenschaftsministerium und Stadt Wien auf eine schrittweise Gehaltsanpassung geeinigt, die ab 1. Jänner 2015 rückwirkend gilt. Der Mitte Jänner festgelegte “Fahrplan” sah eine Einigung im Laufe von vier Wochen vor. Dass diese Frist nicht unbedingt verstreichen werde, können sich Szekeres und Andreas durchaus vorstellen. Andreas erwartet, dass die Gemeinde Wien mehr Ressourcen zur Verfügung stellt, damit das Pflegepersonal Ärzte bei administrativen Tätigkeiten, aber auch Blutabnahmen entlasten kann. Im Ministerium wurde auf Anfrage der APA erklärt, dass man die Verhandlungen im Sinne der Patienten und Ärzte zügig führen und abschließen werde.

Vor allem über die Umsetzung der notwendig gewordenen Strukturmaßnahmen und die Anhebung der Grundgehälter werden Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Med-Uni-Wien-Rektor Wolfgang Schütz, der AKH-Betriebsrat, die Ärztekammer und die Gemeinde Wien am Donnerstag weiter diskutieren.

Quelle: APA