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Schnittstellenmanagement zwischen Neurologie und Allgemeinmedizin

Die Behandlung eines Patienten mit einer chronisch fortschreitenden Erkrankung bedarf einer ständigen Betreuung sowohl eines neurologischen Facharztes als auch eines Allgemeinmediziners. Die Schnittstellen liegen hier vor allem am Beginn der Erkrankung bei Patienten mit nur geringen Symptomen und am Übergang der Erkrankung in einen fortgeschrittenen Morbus Parkinson.

Foto: Palto/iStock

Die Therapieziele bei Patienten mit M. Parkinson sind einerseits eine Wiedererlangung der Beweglichkeit und andererseits eine Erhaltung der Arbeitsfähigkeit, der psychischen Stabilität und der sozialen Affektivität. Als sekundäre Therapieziele sind aber auch die Auswahl der Medikation auf Basis der dominanten Symptomatik zur Minimierung von Nebenwirkungen und eine strategische Prophylaxe der Spätkomplikationen vor allem der Dyskinesien anzustreben. Es soll also ein Medikament oder eine Medikamentenkombination gefunden werden, die die Beschwerden bessert, der aktuellen Lebenssituation entspricht und keine störenden Nebenwirkungen verursacht. Bei Diagnose der Erkrankung ist ein früher Therapiebeginn meist zu empfehlen.

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