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Psoriasis

Psoriasis gilt heute als systemische Erkrankung. In diesem Sinne wird eine Langzeitkontrolle der Inflammation empfohlen. Dabei ist die Therapie – unter Berücksichtigung der aktuellen Lebensqualität des einzelnen Patienten – regelmäßig der Krankheitsschwere anzupassen. Optimal ist eine interdisziplinäre Betreuung unter Einbeziehung von Internisten, Rheumatologen und Hausärzten. Der Dermatologe sollte dabei das Bindeglied zwischen den einzelnen Fachdisziplinen darstellen.

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Abb.1: Psoriasis vulgaris mit entzündlich geröteten, infiltrierten Arealen und festhaftender silbrig-weißer Schuppung

Sehr zur Freude der Selbsthilfe-Dachorganisation der Psoriasispatienten – der International Federation of Psoriasis Associations (IFPA) – beschloss im Mai 2014 die Weltgesundheitsversammlung WHA, das höchste Gremium der WHO, der Erkrankung Psoriasis die gleiche Aufmerksamkeit wie den vier großen Volkskrankheiten Atemwegserkrankungen, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zukommen zu lassen. Damit konnte die streng budgetierte Versorgung chronisch Psoriasiserkrankter auf größeres öffentliches Interesse stoßen und somit künftigen Gesundheitsprogrammen zur Bekämpfung der Psoriasis der Weg geebnet werden. Dies ist deshalb von so großer Bedeutung, da die Psoriasis neben chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und rheumatoider Arthritis zu den „immune mediated inflammatory diseases“ zahlt und somit eine Systemerkrankung darstellt.

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