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Nuss- und Erdnusskonsum reduziert Mortalität

Einer aktuellen Studie zufolge lässt sich das Herzinfarktrisiko durch den Verzehr von Nüssen und Erdnüssen reduzieren. Die preisgünstigen Erdnüsse sind anscheinend genauso effektiv wie beispielsweise Mandeln und Walnüsse.

Bild: Wikimedia Commons

Forscher der Vanderbilt University und des Shanghai Cancer Institute untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Nussverzehr und der Mortalität unter Personen mit niedrigem Einkommen und ethnisch unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Dabei stellten sie fest, dass das Verspeisen von Erdnüssen mit weniger – vor allem durch Herzerkrankungen induzierten – Todesfällen assoziiert ist.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler am 2. März im Fachblatt JAMA Internal Medicine.

Dass Nussverzehr mit einer geringeren Sterblichkeit verbunden ist, wurde schon in älteren Studien belegt, die sich allerdings auf Angehörige der weißen Bevölkerung mit höheren Einkommen konzentriert hatten.

Im Rahmen der aktuellen Studie hatten die Wissenschaftler anhand von drei großen Kohorten die Daten von 71.764 Menschen im Südosten der USA – vor allem mit niedrigem Einkommen und zu etwa zwei Drittel Afroamerikaner – und 134.265 Bewohnern von Shanghai analysiert.

Die Ergebnisse belegen, dass die kardiale Gesundheit von Schwarzen, Weißen und Asiaten gleichermaßen vom Nuss- und Erdnusskonsum profitiert.

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Hung N. Luu, William J. Blot, Yong-Bing Xiang, Hui Cai, Margaret K. Hargreaves, Honglan Li, Gong Yang, Lisa Signorello, Yu-Tang Gao, Wei Zheng, Xiao-Ou Shu
Prospective Evaluation of the Association of Nut/Peanut Consumption With Total and Cause-Specific Mortality
JAMA Internal Medicine, Published online March 02, 2015. doi:10.1001/jamainternmed.2014.8347

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