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ICD-Schocks sind prognostisch ungünstig

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KONGRESS – Ventrikuläre Tachykardien sind häufige Komplikationen nach Myokardinfarkten. Katheter-Ablation bewährt sich in einem hohen Prozentsatz der Fälle, und Schockabgaben können reduziert werden.

Dass eine weitestgehende Reduktion von Tachykardien anzustreben ist, zeigen Daten, die häufige Schockabgaben durch das ICD mit erhöhter Mortalität in Verbindung bringen. So ergab eine Studie mit herzinsuffizienten Patienten, dass ICD-Schocks die Gesamtmortalität erhöhen, wobei die häufigste Todesursache eine Verschlechterung der Herzinsuffizienz war. Besonders ungünstig wirkten sich dabei Schocks aus, die zurecht, also infolge einer gefährlichen Tachykardie, abgegeben worden waren. „Inappropriate shocks“ wirkten sich ebenfalls ungünstig auf die Mortalität aus, dies jedoch in deutlich geringerem Ausmaß (Poole JE et al., N Engl J Med. 2008 Sep 4; 359(10): 1009–17).

Pürerfellner: „Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass das Schocken per se ein Risikofaktor ist. Allerdings muss der Zusammenhang nicht unbedingt kausal sein. Patienten, die viele Schocks bekommen, haben ja ein zugrunde liegendes Problem.“ Hier haben auch die Devices noch Entwicklungspotenzial. So hat sich die Kombination von ICD und kardialer Resynchronisation als günstig erwiesen (Moss AJ et al., N Engl J Med. 2009 Oct 1; 361(14): 1329–38).

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