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Griechenland stellt neue Ärzte ein

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras kündigte am 2. April bei einem Besuch im Gesundheitsministerium in Athen an, er wolle mehr Mediziner für das staatliche Gesundheitswesen einstellen.

Bei einem Besuch im Gesundheitsministerium kündigte Griechenlands Premier Tsipras Maßnahmen im Gesundheitssektor an.

Bei einem Besuch im Gesundheitsministerium kündigte Griechenlands Premier Tsipras Maßnahmen im Gesundheitssektor an.

Das öffentliche Gesundheitswesen zähle zu den Prioritäten der Koalitionsregierung, erklärte Tsipras am Donnerstag während seines ersten Ministerbesuchs im Gesundheitsministerium nach seiner Wahl im Jänner.

Im Gespräch mit Ministeriumsmitarbeitern über die sich verschlechternden Bedingungen im Gesundheitssektor nach Jahren der Sparpolitik hielt Tsipras fest, dass derzeit ein Viertel der Griechen nicht krankenversichert sei.

Mit der Aufnahme von 4.500 neuen Ärzten, Pflegern und anderen medizinischen Fachkräften soll der akute Personalmangel behoben werden. Von den neuen Mitarbeitern seien 700 für medizinisch unterbesetzte Gebiete wie Westmakedonien, Thesprotia und Thrakien vorgesehen.

Tsipras kündigte auch Umstrukturierungen für die Notarztwagen-Organisation EKAB und die Nationale Arzneimittelbehörde EOF an. Das Gesundheitsministerium arbeite bereits an der Entwicklung eines digitalen Archivierungssystems, um damit Verbesserungen bei den medizinischen Dienstleistungen erzielen und gleichzeitig die Kosten senken zu können.

Seine Regierung werde mit der geplanten Modernisierung des Gesundheitssektors einen Teil der in den vergangenen Jahren beschlossen Sparmaßnahmen rückgängig machen. Zudem werde sie die Korruption und Betrügereien in diesem Bereich energisch bekämpfen, kündigte der Premier an.

Quelle: Pressemitteilung griech. Gesundheitministerium, APA, ekathimerini.com