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15 bisher unbekannte Genvarianten steigern Brustkrebsrisiko

Im Zuge einer aktuellen Untersuchung identifizierte ein internationales Forscherteam bei insgesamt 120.000 Brustkrebspatientinnen und nicht erkrankten Frauen 15 neue Genvariationen, die mit einem erhöhten Mammakarzinomrisiko im Zusammenhang stehen.

Brustkrebszellen unter dem Mikroskop © Lutz Langbein, DKFZ

Ein internationales Forscherteam identifizierte im menschlichen Genom 15 bislang unbekannte Genvarianten, die mit einem gesteigerten Brustkrebsrisiko verbunden sind.

Im Fachmagazin Nature Genetics veröffentlichte ein internationales Team von Wissenschaftlern eine Studie, in der 15 neue Loci beschrieben werden, die mit einem gesteigerten Mammakarzinomrisiko einhergehen. Insgesamt sind damit nun 90 dieser winzigen Erbgutvariationen (SNPs, single nucleotide polymorphisms) bekannt, die das Risiko, an einem Brustkrebs zu erkranken, beeinflussen.

16 Prozent des familiären Brustkrebsrisikos können über diese genetischen Marker erklärt werden, das übrige familiäre Risiko lässt sich wahrscheinlich auf eine sehr hohe Zahl an bislang unentdeckter SNPs zurückführen, die jeweils äußerst selten auftreten, mutmaßen die Forscher.

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Kyriaki Michailidou, Jonathan Beesley, Sara Lindstrom, Sander Canisius, Joe Dennis, Michael J Lush, Mel J Maranian, Manjeet K Bolla, Qin Wang, Mitul Shah, Barbara J Perkins, Kamila Czene, Mikael Eriksson, Hatef Darabi, Judith S Brand, Stig E Bojesen, Børge G Nordestgaard, Henrik Flyger, Sune F Nielsen, Nazneen Rahman, Clare Turnbull, BOCS, Olivia Fletcher, Julian Peto et al.
Genome-wide association analysis of more than 120,000 individuals identifies 15 new susceptibility loci for breast cancer
Nature Genetics, Published online 09 March 2015doi:10.1038/ng.3242

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

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