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Dr. Stelzl: Plädoyer für den Winterschlaf

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Im Dezember 2014 hätte der so ziemlich längste Schiurlaub meines Lebens stattfinden sollen. Ordi nur im ersten Drittel des Monats und dann ab in die weiße Pracht. Alles war sorgfältig geplant gewesen: die Vertretung für die Praxis, die Unterbringung des Katertieres bei Muttern und die Anzahl der sauberen Socken, die man für zwei Wochen Urlaub benötigt. Alles passte, bis auf ein kleines Detail: Schnee gab es in Massen nur am Hintertuxer Gletscher oder nördlich von „Franz-Josef-Land“. Auf den Bergen Tirols jedoch leider nur mausknietief. Also erst mal der längste Urlaub daheim.

A wie Auszeit

Und das geht so: In der Früh geweckt werden von einem schnurrenden Katertier, und draußen ist es schon hell. (So hell es im nebligen Graz im Dezember halt werden kann.) Behaglich noch einige Minuten mit dem Pelzknäuel kuscheln, während in der Küche der Beste aller Ehemänner mit Tellern und Teehäferln klappert und schön langsam ein zarter Duft nach Toast und Kaffee bis ins Schlafzimmer dringt. Frühstück mit Adventkranz und Kerzen statt mit Tablet und Smartphone. Keine Mails checken, keine Memos an mich selber schreiben. Mit dem Liebsten reden, und zwar nicht: „Lass mich nicht vergessen, ich muss bei der Blutabnahme von Frau X. noch das dazu machen oder bei Herrn Y. einen Lipidsenker verschreiben.“ Beim Kaffee immer noch keine Pläne für den Tag. Keiner, der sich überlegt, ob ich von den Hausbesuchen oder Gernot von seinem Seminar früher daheim sein wird und den Maunzler noch füttern kann, bevor wir dann den ganzen Abend lang Training halten müssen.

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