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Asklepios: Aufregung legt sich

Asklepios, die Gewerkschaft für angestellte Ärztinnen und Ärzte in Österreich, ist seit einem Monat aktiv. Nachdem die Aufregung über die Ärzteinitiative zuerst groß war, haben sich die Wogen mittlerweile etwas geglättet.

Asklepios – Gewerkschaft für angestellte Ärztinnen und Ärzte in Österreich

Die anfängliche Furcht etablierter Gewerkschaften wie der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst oder der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten in Wien, dass die neue Standesvertretung Asklepios zu einer Zersplitterung der Kräfte bei Verhandlungen mit den Arbeitgebern führen würde, ließ sich von den Initiatoren der neuen Ärztegewerkschaft, Gernot Rainer und Anna Kreil, noch nicht aus der Welt schaffen. Und einem ORF-Bericht zufolge kommentierte die Gewerkschaft vida die neue Konkurrenz erst gar nicht.

Die Ärztekammer als Pflichtstandesvertretung dürfte Asklepios allerdings nicht als angsteinflößenden Nebenbuhler einordnen.

Positive Resonanz gab es vom Österreichischen Hausärzteverband, dem freien Berufsverband für niedergelassene Allgemeinmediziner. Dessen Präsident Christian Euler empfindet die neuen Ideen und die Dynamik aus der Gruppe der jungen und damit in vorderster Reihe stehenden Kollegen als Bereicherung. Am 6. Dezember rief er die etablierte Kollegenschaft zu einem Erfahrungsaustausch mit den nachrückenden Kollegen auf. Schließlich seien es die jungen Mediziner, deren berufliches Umfeld umgepflügt und für eine hoffnungsvolle Zukunft zerstört werde, so Euler.

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Dr. Christian Euler, Präsident des Österreichischen Hausärzteverbandes

Euler: “Die Versuche, der Personalnot mit Aufbürdung zusätzlicher Aufgaben und dem Rechenstift beizukommen, müssen zumindest vom sichtbaren Widerspruch einer verantwortungsvollen Ärzteschaft begleitet werden. In diesem Sinne gereicht uns Asklepios zur Ehre.”

Quelle: ORF, Österr. Hausärzteverband

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