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1.000 Steirische Spitalsärzte stimmten Opt-Out-Regelung zu

Am 27. Jänner legten die Leitung der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft KAGes und der Gesundheitslandesrat Christoph Drexler die erste Bilanz zur Opt-Out-Regelung der steirischen Spitalsärzte vor. Demnach hätten sich mehr mehr als 1.000 Mediziner bereiterklärt, mehr als 48 Wochenstunden zu arbeiten.

LR Mag. Christopher Drexler

LR Mag. Christopher Drexler
Das Land Steiermark und die Med Uni Graz stellten finanzielle Mittel bereit, um für das Klinikum 57 zusätzliche Ärzte-Dienstposten freizugeben. Am Klinikum Graz entschieden sich aktuell 304 Ärztinnen und Ärzte (Land 165, MUG 139) für das Opting-Out.

Mehr als 1.000 steirische Spitalsärzte, die in allen Landeskrankenhäusern außerhalb von Graz als auch am LKH Universitätsklinikum Graz tätig sind, haben einer Aussendung des Landes Steiermark zufolge die Opt-Out-Regelung unterzeichnet, die ihnen gestattet, mehr als die 48 erlaubten Wochenstunden zu arbeiten.

61 Prozent haben optiert

Die KAGes-Vorstände Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek betonten, dass es in der Steiermark nun nur noch eine Abteilung gebe, an der die Personalsituation noch nicht zufriedenstellend sei.

Drexler dankte den Ärzten, die bisher mit ihrem befristeten, freiwilligen Verzicht auf mehr Freizeit dazu beigetragen hätten, der steirischen Bevölkerung weiterhin die gewohnte Versorgungssicherheit bieten zu können. Man werde diese Frist jedenfalls so gut und sinnvoll wie möglich nützen, versicherte der ÖVP-Gesundheitslandesrat.

>> Neues Gehaltsschema für KAGes-Ärzte

Quelle: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, APA