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Apo-Tipps: 4 individuelle Anti-Stress-Programme

StudentinWIEN – Die Tage werden länger, und die Lebensgeister erwachen: Mit dem Tatendrang wächst bei vielen auch der Stress – was gibt es Näherliegendes, als in die nächste Apotheke zu schauen, um sich dagegen zu wappnen. Mag. pharm. Eva Unterwaditzer berät wieder vier KundInnen in der „Pharmaceutical- Tribune-Apotheke“. Ihr Motto: Nur kein Stress!

Kundin 1: Die rüstige Oma

„Guten Tag, Frau S., Sie sehen immer jünger aus. Wie machen Sie das?“ „Guten Tag, Frau Magister. Na, das ist lieb von Ihnen, wissen Sie, ich bin jetzt jeden Tag an der frischen Luft. Mein Sohn hat mir für vierzehn Tage seinen Hund vermacht, das Vieh hat einen Bewegungsdrang … Eigentlich wäre da eine Kräftigung aus der Apotheke ideal, da ist doch so ein Präparat in der Werbung …“ „Sie meinen den jugendlich-elastisch wirkenden Herrn mit den weißen Haaren …“ „Genau der! Was meinen Sie?“ „Das Präparat ist hervorragend geeignet, Sie haben einen sehr stabilen Blutdruck, und somit ist Ginseng als Roborans ideal. Achten Sie bei den Präparaten, die Sie kaufen, bei der Angabe der Pflanzenextrakte immer darauf, dass das Extraktionsmittel und auch das Mengenverhältnis Droge und Auszugsmittel angegeben ist, dann stimmt auch die Qualität. So wie hier. Abgesehen davon ist auch die Zusammensetzung der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ideal, vor allem für Menschen ab 50, weil sich da der Stoffwechsel beginnt zu verändern.“ „Das klingt ja optimal. Wissen Sie, außerdem ist jetzt David, mein Enkel, jeden Donnerstag bei mir, wir lernen Französisch, und da möchte ich mit ihm meine Schulkenntnisse wieder auffrischen. Ich sage Ihnen, wenn das so einfach wäre … Ich bin total erledigt.“ „Sie sind absolut bewundernswert, Frau S. Aber sogar dafür hätte ich noch etwas extra dazu, fürs bessere Gedächtnis … Habe ich auch schon genommen, sonst würde ich es nicht sagen, Sie wissen, ich lerne ja Russisch …“ „Dann nichts wie her damit. Was ist denn da drin? Verträgt sich das mit meinen Medikamenten?“ „Also im Grunde sind es Aufbaustoffe fürs Gehirn und die Nerven, Omega-3-Fettsäuren, Phosphatidylserin, außerdem die speziell zum Schutz und Aufbau wichtigen Vitamine E, B11 und B12. Für eine bessere Hirndurchblutung sorgt der Ginkgo-biloba-Extrakt. Ist auch gleichzeitig gut für die Augen, überall dort, wo es feine Gefäße gibt. Gleichzeitig wird auch die Wirkung des Fibrats unterstützt, das Sie nehmen, Omega-3-Fettsäuren senken nämlich auch den Triglyceridspiegel!“ „Wissen Sie was, das nehm ich auch! Für meine körperliche und geistige Jugend.“ „Von beiden Kapseln jeweils eine zum Frühstück.“ Ein Augenzwinkern – und zurück bleibt der Hauch des Frühlings.

Kunde 2: Der Leistungssportler

Kurz darauf kommt der nächste Kunde: ein wahrer Muskelberg, wie man sie wohl am häufigsten in den Fitnesstudios antrifft. „Guten Tag, Fräulein. Ich hätte gerne etwas mehr Power“, grinst mich mein neuer Kunde lässig an. „Na, so viel wie Sie hätte ich gerne!“, erwidere ich. „Aber Sie sind bei mir vollkommen richtig. Ich zeige Ihnen gerne, was wir so draufhaben! Darf ich fragen, ob Sie bereits Eiweißpulver zu sich nehmen?“ „Klar, das habe ich schon: Valin, Leucin, Isoleucin … das kenn ich. Was haben Sie denn da hier?“ „Da Sie so gut über die verzweigtkettigen Aminosäuren Bescheid wissen, kann ich wohl ein bisschen fachlich werden: Ich habe hier ein Präparat, das den Eiweiß- und den Kohlenhydratstoffwechsel befördert, da es die Vitamine B6 und B1 enthält, außerdem Radikalfänger wie Selen, Vitamin A, C …“ „Stopp, kenn ich, ist gekauft, Vitamin D3 und Chrom, das auch drin ist, brauch ich auch mehr, einmal täglich zum Frühstück eine Brause, das nehme ich. Und was ist mit diesem Präparat?“ „Das empfehle ich immer meinen Marathonläufern: Vor dem Sport, damit währenddessen das Magnesium und Kalium nicht ausgeht, die entstehenden Radikale durch die oligomeren Procyanidine abgefangen werden und weniger Entzündungen entstehen, die den Muskelabbau fördern, und die Fettverbrennung durch L-Carnitin verstärkt wird.“ „Das klingt ja großartig. Nehme ich gerne auch.“ Selbstbewusst und erhobenen Hauptes verlässt mein Muskelberg die Apotheke.

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