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TILAK-Gehälter: Runder Tisch in Tirol

Die Novellierung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) soll die wöchentliche Höchst-Arbeitszeit für Ärzte mit Beginn des kommenden Jahres schrittweise herabsetzen. Bis Mitte 2021 wird so eine maximale Höchstarbeitsarbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden möglich. Der Gesundheitslandesrat des Landes Tirol, Bernhard Tilg, lud am 22. Dezember Vertreter der Tiroler Ärzteschaft und Krankenhausträger ins Landhaus zum Runden Tisch ein, um das Thema ausführlich zu erörtern.

LR Tilg lud zum Runden Tisch ins Landhaus: Von links Gerhard Seier, GÖD, Gabriele Kühbacher, Landeskrankenhaus Hall, Alexandra Kofler, Landeskrankenhaus Innsbruck, Monika Lechleitner, Landeskrankenhaus Hochzirl-Natters, Aurel Schmidhofer, Bezirkskrankenhaus Reutte, Rudolf Puecher, BKH Kufstein, LR Bernhard Tilg, Franz Hauser, Bezirkskrankenhaus Schwaz, Franz Höck, Bezirkskrankenhaus St. Johann i.T., Bernhard Heinzle, Bezirkskrankenhaus Kufstein, Bernhard Guggenbichler, Krankenhaus Zams, Hannes Müller, Bezirkskrankenhaus Schwaz, Ludwig Gruber, Ärztekammer, Gerhard Hödl, TILAK-Zentralbetriebsrat, Stefan Deflorian, TILAK, Artur Wechselberger, Präsident der Ärztekammer.

LR Tilg lud zum Runden Tisch ins Landhaus: Von links Gerhard Seier, GÖD, Gabriele Kühbacher, Landeskrankenhaus Hall, Alexandra Kofler, Landeskrankenhaus Innsbruck, Monika Lechleitner, Landeskrankenhaus Hochzirl-Natters, Aurel Schmidhofer, Bezirkskrankenhaus Reutte, Rudolf Puecher, BKH Kufstein, LR Bernhard Tilg, Franz Hauser, Bezirkskrankenhaus Schwaz, Franz Höck, Bezirkskrankenhaus St. Johann i.T., Bernhard Heinzle, Bezirkskrankenhaus Kufstein, Bernhard Guggenbichler, Krankenhaus Zams, Hannes Müller, Bezirkskrankenhaus Schwaz, Ludwig Gruber, Ärztekammer, Gerhard Hödl, TILAK-Zentralbetriebsrat, Stefan Deflorian, TILAK, Artur Wechselberger, Präsident der Ärztekammer.

Nachdem eine Unterschriftenaktion gestartet worden war und 333 Tiroler Ärzte erklärt hatten, die Mehrarbeitsregelung nicht anzunehmen, dürfte der Druck seitens der Ärzte zu groß geworden sein: Am Montagvormittag trafen sich schließlich auf Einladung des Tiroler Gesundheitslandesrats Bernhard Tilg die Vertreter der Ärztekammer für Tirol, der Vorstand der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH TILAK, die ärztlichen Direktionen der TILAK-Krankenhäuser sowie die Planungsverbandsobleute der sechs Tiroler Bezirkskrankenhäuser zu einem Runden Tisch.

Um die konkreten Auswirkungen des Krankenanstalten-Arbeitsgesetzes zu erfassen, gelangten die Ärzte- und TILAK-Vertreter zu der Einigung, im kommenden Jahr Arbeitsgruppen einzurichten, welche sich mit einem transparenten Vergleich der Gehaltsschemata innerhalb der vielfältigen Tiroler Spitalslandschaft, aber auch mit jenen von Ärzten in den Nachbarländern beschäftigen werden. Zudem möchte man beobachten, zu welchen Lösungen die anderen Bundesländer hinsichtlich des Ärztearbeitszeitgesetzes gelangen werden.

Das Land Tirol teilte in einer Aussendung mit, dass die “Opt-out”-Regelung durch Abschluss von Betriebsvereinbarungen grundsätzlich geöffnet werden sollte, und damit den Ärzten die Einzelentscheidung für eine Übergangsregelung zu ermöglichen.

Die Landesvertreter kündigten an, ab Jänner 2015 mit “seriösen Detailgesprächen mit den Systempartnern” zu beginnen. Laut Tilg soll bis Juni 2015 ein erster Zwischenbericht vorliegen.

Quelle: Amt der Tiroler Landesregierung, APA, ORF