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Serie Selbsthilfegruppen: Österreichische Verband der Herz- und Lungentransplantierten

Österreichischer Verband der Herz- und LungentransplantiertenDer Österreichische Verband der Herz- und Lungentransplantierten steht Betroffenen als Informationsplattform auf allen Ebenen mit Rat und Tat zur Seite. Ein wichtiges Anliegen ist auch die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Organtransplantation als Therapieform, die den Patienten Lebensqualität zurückgeben kann.

Ein Schwanken zwischen Hoffnung und Ängsten – so geht es den meisten Menschen, die vor einer Transplantation stehen. Aus Solidarität mit eben jenen, die diesen Schritt erwägen, unterstützt der Österreichische Verband der Herz- und Lungentransplantierten Betroffene und Angehörige. Gegründet wurde die Selbsthilfegruppe 1987 in Wien – damals noch unter dem Namen „Club-HTX“ mit Fokus auf Herztransplantation. Im Jahr 1993 kam es zu einer Erweiterung für lungentransplantierte Patienten. Die heutige Bezeichnung erhielt der Verein im Jahr 1995. Derzeit gibt es rund 500 Mitglieder.
Der Verein ist auch Mitglied der European Heart and Lung Transplant Federation (EHLTF). Eines der Ziele stellt die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Organtransplantation als Therapieform dar, die sehr vielen schwerkranken Menschen eine hohe Lebensqualität zurückgeben kann.

Kontakt- und Informationsplattform

Der Verein versteht sich als Kontakt- und Informationsplattform für Patienten und ihre Angehörigen vor und nach Transplantation im Hinblick auf Psychologie, Ethik, Soziales, Rehabilitation, Training, Vorsorge, Sportmöglichkeiten bis hin zu Leistungssport und internationalen Wettbewerben. Auf medizinischer Ebene besteht eine enge Kooperation mit den Transplantationszentren in Wien und Innsbruck. Der persönliche Kontakt zwischen Patienten, deren Angehörigen, Ärzten und Betreuern außerhalb des Spitalsbetriebes wird durch regionale Selbsthilfegruppen bereits in der Rehabilitationsphase, aber auch im weiteren Verlauf des Lebens, z. B. bei medizinischen Themenabenden, wahrgenommen. Für jedes Bundesland steht mindestens ein Ansprechpartner zur Verfügung. Die meisten sind selbst Patienten, die herz- und/oder lungentransplantiert sind. Betroffene können auch direkt Kontakt aufnehmen, um individuelle Wünsche, Fragen und Anliegen vorzubringen.
Außerdem sieht sich der Verein als Gemeinschaft jener, die dankbar sind, durch die Transplantation eine zuvor kaum vorstellbare Lebensqualität geschenkt bekommen zu haben. Ein weiteres Anliegen ist es, die Herz- und Lungentransplantation als „Leben-erhaltende“ und „Lebensqualität- spendende“ Therapieform bewusst zu machen und damit auch den Wert der Organspende hervorzuheben. Dafür wird viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet.

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